Der Meister von Meßkirch – Katholische Pracht in der Reformationszeit (Do, 25.1.)

Führung in der Staatsgalerie Stuttgart

Der Meister von Meßkirch gehört zweifelsohne zu den bedeutendsten Künstlern der altdeutschen Malerei Oberschwabens – und auch zu ihren rätselhaftesten. Bis heute ist es der Forschung nicht gelungen, die Identität des Meisters von Meßkirch eindeutig zu klären.
Im Reformationsjahr 2017 widmet die Staatsgalerie dem Meister von Meßkirch erstmals eine umfassende monographische Ausstellung. Seine Altarbilder beanspruchen höchstes historisches Interesse, da sie – entgegen der sich in Württemberg fast flächendeckend durchsetzenden Reformation – das regionale Festhalten am altgläubigen Bekenntnis dokumentieren. Die Ausstellung präsentiert die Altarbilder gemeinsam mit annähernd zeitgleich entstandenen Werken protestantischer Ausrichtung. So wird ein differenzierter Eindruck von der Spannbreite künstlerischer Ausdrucksformen im Zeitalter der Reformation vermittelt.

Veranstaltet von: Haus der Familie Villa Butz in Kooperation mit Kath. Erwachsenenbildung.

Donnerstag, 25. Januar 2018, 14:30–15:30 Uhr
Anmeldung unter 07161 96051-10
Treffpunkt: Stuttgart, Konrad-Adenauer-Straße 30-32
Staatsgalerie, Eingangsbereich
Referentin: Anette Ochsenwadel, Kunsthistorikerin
€ 22,-

 

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