Vom Umgang mit passiver Aggression (Di, 24.10.)

Schreien, Schlagen, Schimpfen – offene Aggression ist bei uns verpönt. Verdeckt manipulatives Verhalten hingegen ist schwierig zu erkennen. Menschen geben sich vordergründig freundlich und versuchen, ihre Ziele auf passiv-aggressive Weise zu erreichen: durch Schweigen, Ausgrenzen, Ausweichen, durch Andeutungen, gespielte Hilflosigkeit („schlechtes Gewissen“) und defensive Feindseligkeit. Solche Verhaltensweisen sind nicht nur in Familien, sondern auch in Unternehmen, Organisationen, Politik und Gesellschaft weit verbreitet.
Im Vortrag wollen wir klären, was passive Aggression ist und wie man sie erkennt. Der Hauptteil des Abends widmet sich der Frage, wie man mit passiv-aggressiven Zeitgenossen umgeht. Hierfür gibt es klare Verhaltensregeln. Abschließend stellt der Referent dar, wie positive Formen der Aggressivität aussehen können – denn Aggressivität ist nicht immer schlecht. Nur wenn wir sinnvolle Formen der Aggressivität in unserem Repertoire haben, verhindern wir, selbst in die passive Aggression abzurutschen.

Veranstaltet von: Kath. Erwachsenenbildung in Kooperation mit Ev. Erwachsenenbildung.

Dienstag, 24. Oktober 2017, 19:00–21:30 Uhr
Göppingen, Ziegelstraße 1
Ev. Oberhofengemeindehaus
Referent: Harald Gumbl, Sozialwissenschaftler und Gestalttherapeut, Stuttgart
€ 8,- (Schüler/ Studenten € 6,-)

 

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.