Konversion zum Christentum im Kontext des Asylverfahrens (Mi, 10.11.)

Am Beispiel Iran
Forum Flucht und Integration

Flüchtlinge aus islamisch geprägten Ländern, die zum Christentum konvertiert sind oder schon in ihrem Heimatland Kontakte zum Christentum hatten, suchen vermehrt Unterstützung hier in Deutschland. Das tangiert eine ganze Reihe an Fragen: seelsorgerliche, aufenthaltsrechtliche und auch existenzielle.
Wie werden Menschen mit muslimischem Hintergrund auf dem Weg zur Taufe begleitet? Wie können Gerichte den Glauben eines Menschen beurteilen? Was ist, wenn staatliche Behörden die Glaubwürdigkeit der Konversion bezweifeln? Und welche Gefahren drohen Konvertiten im Iran, wo der schiitische Islam Staatsreligion ist?
Neben theologischen Fragestellungen werden wir an diesem Abend auch die Bedeutung von Konversion und Taufe im behördlichen und gerichtlichen Asylverfahren beleuchten.

Veranstaltet von: Diakonisches Werk Göppingen in Kooperation mit dem Forum Flucht und Integration und Kath. Erwachsenenbildung.

Termin: Mittwoch, 10. November 2021, 19:00–21:00 Uhr
Ort: Göppingen, Schlossplatz, Ev. Stadtkirche
Anmeldung: eppinger[a]diakonie-goeppingen.de
Referenten: Joachim Schlecht, Asylpfarrer in Stuttgart; Dietmar Honold, Beauftragter für Integration der Evangelisch-Methodistischen Kirche Göppingen; Dawood Bozorghi, Persische Gemeinde Esslingen

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