Foto-Ausstellung: Kindheit in der Nachkriegszeit (10.4–11.5)

Die Geschichten der Nachkriegskinder sind vielfältig, aber eins verbindet sie alle: Die Erfahrung der katastrophalen Not nach der Kapitulation Deutschlands. Diese Zeit war geprägt von ungeheurer Zerstörung, Flucht, Vertreibung, Hunger und gesellschaftlichen Umbrüchen. Die Konzentration auf das Überleben prägte den Alltag. Der Krieg war vorbei, die Not aber noch lange nicht.

All dies zeigt die Foto-Ausstellung ‚Kindheit in der Nachkriegszeit‘ aus der mehrfach ausgezeichneten Sammlung von Michael-Andreas Wahle mit Aufnahmen aus den Jahren 1945 bis 1955. Die Fotografien stammen sowohl aus der Sammlung des Historikers Dr. John Provan als auch aus Archiven in den USA und Auktionen. In der Stadtbücherei Geislingen gibt es begleitend eine Medienausstellung zum Thema.

Ausstellungsorte (mit jeweils anderen Bildern):

Geislingen, Gutenbergstr. 9, Haus der Familie
Montag bis Freitag, 8:15–12:00 Uhr, und Montag bis Donnerstag, 14:00–17:00 Uhr

Geislingen, Schillerstr. 4, Mehrgenerationenhaus
Montag bis Freitag nach Vereinbarung

Geislingen, Schillerstr. 2, Stadtbücherei in der MAG
Dienstag bis Freitag, 10:00–12:30 Uhr und 14:00–18:00 Uhr, und Samstag, 10:00–12:00 Uhr

Geislingen, Schillerstr. 2, Volkshochschule
Montag bis Donnerstag, 8:00–18:00 Uhr, und Freitag, 8:00–12:00 Uhr

Die Bildungsträger in Geislingen widmen sich im Frühjahr 2018 den Spuren des Zweiten Weltkriegs in unserer Region – bei Überlebenden, Kriegskindern und Kriegsenkeln. Das Erbe der Kriegstraumatisierten und Geflüchteten bewegt auch die Nachkommen, die in friedlichen Zeiten aufgewachsen sind. Verschiedene Veranstaltungen laden dazu ein, sich mit den Erinnerungen und Kriegsfolgen auseinander zu setzen, den gesellschaftlichen Umbruch und oftmals auch die eigene Biographie besser zu verstehen.

Alle Veranstaltungen in Kooperation von: Kath. und Ev. Erwachsenenbildung, Volkshochschule, Haus der Familie, Mehrgenerationenhaus und Stadtbücherei Geislingen.

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