Kriegsenkel und ihre Eltern (Fr, 27.4.)

‚Kriegsenkel‘ sind die heute 35- bis 60-Jährigen, deren Eltern als Kinder den 2. Weltkrieg miterlebt und schwere, meist unverarbeitete Traumata erlitten haben. Nicht wenigen aus der Kriegsenkelgeneration fällt es schwer, im Leben anzukommen, im Beruf erfolgreich zu sein oder gute Partnerschaften zu leben: Die Erfahrungen ihrer Eltern hatten und haben weitreichende transgenerationale Auswirkungen auf ihre Erziehung und ihre Entwicklung. Anhand eines Impulsvortrags mit Zeitlinienarbeit wird die Therapeutin Sabine Salzmann in die Thematik einführen. Anschließend gibt es Raum für Diskussion und Austausch.

Freitag, 27. April 2018, 19:30–21:00 Uhr
Informationen und Anmeldung unter 07331/24-269 bzw. vhs@geislingen.de
Geislingen, Schillerstr. 2, Volkshochschule, Raum S3
Referentin: Sabine Salzmann, Systemische Therapeutin
€ 10,-

Der Zweite Weltkrieg und seine Spuren

Die Bildungsträger in Geislingen widmen sich im Frühjahr 2018 den Spuren des Zweiten Weltkriegs in unserer Region – bei Überlebenden, Kriegskindern und Kriegsenkeln. Das Erbe der Kriegstraumatisierten und Geflüchteten bewegt auch die Nachkommen, die in friedlichen Zeiten aufgewachsen sind. Verschiedene Veranstaltungen laden dazu ein, sich mit den Erinnerungen und Kriegsfolgen auseinander zu setzen, den gesellschaftlichen Umbruch und oftmals auch die eigene Biographie besser zu verstehen.

Alle Veranstaltungen in Kooperation von: Kath. und Ev. Erwachsenenbildung, Volkshochschule, Haus der Familie, Mehrgenerationenhaus und Stadtbücherei Geislingen.

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