Meine Eltern, meine Großeltern und ich: Das unsichtbare Erbe (Sa, 9.6.)

In unserem Alltag erleben wir immer wieder, wie uns unsere familiären Prägungen mehr beeinflussen, als uns das manchmal lieb ist. Meistens stehen dabei Belastungen im Vordergrund, zum Beispiel elterliche Erwartungen, Versäumnisse früherer Generationen, Familiengeheimnisse oder unverarbeitete Schicksalsschläge. Diese oft nur unbewusst wahrgenommenen Bindungen sind häufig der Grund für Generationenkonflikte, die zu übermäßiger Loyalität oder auch zum familiären Kontaktabbruch führen können. In der Genogrammarbeit, d.h. mithilfe einer Art Familienstammbaum, können diese Bindungen sichtbar gemacht werden. Über diese Bewusstwerdung können wir uns aus unseren familiären Verstrickungen lösen – und herausfinden, was es in unserer Herkunftsfamilie Positives zu entdecken gibt.

Samstag, 9. Juni 2018, 9:30–16:00 Uhr
Informationen und Anmeldung unter 07331/24-269 bzw. vhs@geislingen.de
Geislingen, Schillerstr. 2, Volkshochschule, Raum S3
Referentin: Sabine Salzmann, Systemische Therapeutin
€ 52,-

Der Zweite Weltkrieg und seine Folgen

Die Bildungsträger in Geislingen widmen sich im Frühjahr 2018 den Spuren des Zweiten Weltkriegs in unserer Region – bei Überlebenden, Kriegskindern und Kriegsenkeln. Das Erbe der Kriegstraumatisierten und Geflüchteten bewegt auch die Nachkommen, die in friedlichen Zeiten aufgewachsen sind. Verschiedene Veranstaltungen laden dazu ein, sich mit den Erinnerungen und Kriegsfolgen auseinander zu setzen, den gesellschaftlichen Umbruch und oftmals auch die eigene Biographie besser zu verstehen.

Alle Veranstaltungen in Kooperation von: Kath. und Ev. Erwachsenenbildung, Volkshochschule, Haus der Familie, Mehrgenerationenhaus und Stadtbücherei Geislingen.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.