Synagogenführung mit koscherem Essen (Mi, 16.1.)

Zu Gast in der Stuttgarter Synagoge

In der Pogromnacht 1938 wurde die alte, prächtige Synagoge in Stuttgart angezündet und dem Erdboden gleichgemacht. Heute steht an derselben Stelle ein eher unscheinbares Gebäude, an dem nur die Gesetzestafeln mit hebräischen Schriftzeichen und das Fenster mit dem Davidstern die eigentliche Bestimmung verraten. Im Innern erschließt sich eine fremde Welt mit dem Thora-Schrein, dem siebenarmigen Leuchter und anderen Gegenständen, die im Rahmen der Führung erklärt werden. Die Führung informiert auch darüber, wie ein Gottesdienst abgehalten wird sowie über die heutige Situation der Israelitischen Religionsgemeinschaft. Vor der Führung nehmen wir im Restaurant des jüdischen Gemeindezentrums ein typisch jüdisches, koscheres Essen ein und erhalten damit einen vertieften Einblick in die jüdische Kultur.

Hinweis: Bitte Personalausweis mitführen und bei der Anmeldung Geburtsdatum angeben. Herren sollten eine Kopfbedeckung mitbringen.

Veranstaltet von: Kath. Erwachsenenbildung Göppingen in Kooperation mit Haus der Familie und Volkshochschule.

Termin: Mittwoch, 16. Januar 2019, 18:30–ca. 21:00 Uhr, Treffpunkt 18:15 Uhr. Gemeinsame Anfahrt nach Absprache möglich.
Ort: Stuttgart, Hospitalstraße 36, Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs
Informationen und Anmeldung bis Montag, 7. Januar 2019, über unser Anmeldeformular
Referent: Sebastian Hobrack, Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg
€ 30,- (Führung, koscheres Essen und ein alkoholfreies Getränk inbegriffen)

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