Synagogenführung mit koscherem Essen (Mi, 29.1.)

Zu Gast in der Stuttgarter Synagoge

In der Pogromnacht 1938 wurde die alte, prächtige Synagoge in Stuttgart angezündet und dem Erdboden gleichgemacht. Heute steht an derselben Stelle ein eher unscheinbares Gebäude, an dem nur die Gesetzestafeln mit hebräischen Schriftzeichen und das Fenster mit dem Davidstern die eigentliche Bestimmung verraten. Im Innern erschließt sich eine fremde Welt mit dem Thora-Schrein, dem siebenarmigen Leuchter und anderen Gegenständen, die im Rahmen der Führung erklärt werden. Die Führung informiert auch darüber, wie ein Gottesdienst abgehalten wird sowie über die heutige Situation der Israelitischen Religionsgemeinschaft. Vor der Führung nehmen wir im Restaurant des jüdischen Gemeindezentrums ein typisch jüdisches, koscheres Essen ein und erhalten damit einen vertieften Einblick in die jüdische Kultur.

Hinweis: Bitte Personalausweis mitführen und bei der Anmeldung Geburtsdatum angeben. Herren sollten eine Kopfbedeckung mitbringen.

Veranstaltet von: Kath. Erwachsenenbildung in Kooperation mit Haus der Familie Villa Butz, Evang. Erwachsenenbildungen und Volkshochschulen Göppingen und Geislingen.

Termin: Mittwoch, 29. Januar 2020, 18:30–ca. 21:00 Uhr, Treffpunkt 18:15 Uhr
Gemeinsame Anfahrt nach Absprache möglich.

Ort: Stuttgart, Hospitalstraße 36, Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs
Informationen und Anmeldung bis Sonntag, 19. Januar 2020, über unser Anmeldeformular
Referent: N.N., Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg
€ 30,- (Führung, koscheres Essen und ein alkoholfreies Getränk inbegriffen)

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