Zwischen Romanik und Gotik (Do, 26.03.)

Architektur der Stauferzeit

Kaum eine Epoche der deutschen Architekturgeschichte war so baufreudig wie die der Staufer (1138–1254). Neben Kathedralen und Klosterkirchen entstanden zahlreiche Pfalzen und Burgen. In diese Zeit fällt auch der Übergang von der Romanik zur Gotik. Für den Import der Gotik aus Frankreich spielte unsere Region eine entscheidende Rolle. In der Verschmelzung der neuen Gotik mit lokalen Bautraditionen entstand, etwa im Zisterzienserkloster Maulbronn, die höchst eigenständige Formensprache des sogenannten Übergangsstils. Die „schwäbischen Schmuckkirchen“ hingegen verschlossen sich weitgehend den neuen Entwicklungen. In ihrem Gliederungs- und Dekorationsreichtum zeigt sich ein letztes Aufbäumen der Romanik.

Veranstaltet von: Volkshochschule Göppingen in Kooperation mit Kath. Erwachsenenbildung.

Termin: Donnerstag, 26. März 2020, 19:00–21:30 Uhr
Ort: Volkshochschule Göppingen, Mörikestr. 16, Vortragssaal
Referent: Markus Golser, Kunsthistoriker, M.A., Stuttgart
Kosten: € 5,-

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